Day 55 – Flug nach Sydney
Heute Morgen hiess es Abschied nehmen von Freys, von Townsville und von ‚unserem‘ Auto. Der zweieinhalbstündige Flug nach Sydney war angenehm und mit einem Sitzplatz in der ersten Reihe konnten wir sogar unsere Beine strecken.
Nach einer kurzen Taxifahrt haben wir uns erst in unserem Hotelzimmer (mit Küche) nahe beim Darling Harbour eingerichtet. Dann gingen wir bereits auf die erste Erkundungstour richtung Opera House und Botanical Garden. Nach dem eher ruhigen und gemütlichen Townsville ist der Wechsel in die Hektik dieser Grossstadt schon fast ein bisschen ein Schock. Da wir mit dem Flugzeug praktisch keine Lebensmittel mitnehmen konnten, sind wir auf dem Rückweg zum Hotel noch in einem völlig überfüllten und engen Woolworths einkaufen gegangen, was doch eher ermüdend war.












Day 54 – Getting ready
Langsam geht es dem Ende unserer Reise entgegen. Morgen geben wir unser Mietauto am Flughafen in Townsville ab und besteigen ein Flugzeug nach Sydney. Somit haben wir uns nach einem Besuch an der Schule, wo Karin arbeitet wenn nicht gerade Ferien sind, damit beschäftigt, herauszufinden, ob wir das ganze zusätzliche Material, welches wir über die letzten Wochen ansammelten, irgendwie in unsere Koffer bringen würden.
Ansonsten haben wir nicht viel gemacht, sondern uns einfach ein bisschen ausgeruht und auch etwas Zeit zum Lesen genommen. Somit gibt es heute bloss ein paar Fotos vom Heim von Karin und Chris. Etwas ist mir hier an dem Haus besonders aufgefallen… die Türgriffe sind hier alle sehr hoch angebracht und auch die Lichtschalter scheinen mir höher platziert zu sein 😊 Vielleicht eine Art Kindersicherung?








Day 53 – Magnetic Island
Magnetic Island ist eine Insel, die nur ein paar Kilometer vor Townsville liegt und auch zu Townsville gehört. Von den Einheimischen hier wird sie oft einfach nur «Maggie» genannt. Offenbar begann Kapitän Cooks Kompass damals zu spinnen, als sie 1770 an der Insel vorbeisegelten und daher vermutete er, dass die Insel aus magnethaltigem Gestein besteht.
Zu einer Insel kommt wohl am besten mit einem Boot, was einzelne aufgrund der letzten Bootsfahrt gar von Booten träumen liess. Um 10 Uhr legte unsere Autofähre dann ab und die relativ kurze Überfahrt war einigermassen ruhig. Drüben angekommen fuhren wir erst zum Forts Walk, auf welchem man alte Festungsanlagen begehen konnte, an manchen Stellen war aber auch nur noch anhand von Schildern zu lesen, was dort früher mal stand. Unterwegs begegneten wir wieder einigen Tieren wie Schmetterlinge, eine Echse, eine nicht ganz kleine Spinne und endlich auch wieder mal einem Koala.
Nach dem Walk ging es weiter zur Horseshoe Bay, wo wir unser Picknick einnahmen und uns bei einem Bad im Meer innerhalb des Schutznetzes ein wenig abkühlten. Auf dem Rückweg stoppten wir auch noch bei der Alma Bay, welche deutlich kleiner ist, aber auch deutlich mehr Wellen hatte. Dort hatte es kein Schutznetz, trotzdem badeten mehr Leute. Ausserdem entdeckten wir auf einem hohen Baum einen Osprey (Fischadler?) in seinem Nest.
Schon bald mussten wir wieder auf die Fähre. Die Rückfahrt war etwas schaukliger, aber immer noch ganz in Ordnung.





















Day 52 – Townsville again
Nach dem Zmorge bin ich heute mit Christian in den Ostergottesdienst ihrer lokalen, nahegelegenen Calvary Christian Church gegangen, während die Mädels die Ruhe im Haus genossen. Den Gottesdienst könnte man vom Stil her wohl mit dem ICF vergleichen. Parkplätze und Saal war ziemlich gefüllt, dies obwohl es neben dem von uns besuchten 10 Uhr Gottesdienst noch einen um 8 und einen um 11:30 Uhr gab.
Das Mittagessen haben wir in einem Sushi-Restaurant eingenommen, wo das Essen auf einem Fliessband am Tisch vorbeikommt. Im Anschluss darauf sind wir dem Ross River entlang bis zum Damm hochgefahren, woher das Wasser kommt, welches für Townsville zu Trinkwasser aufbereitet wird. Zwischen den Steinen der Dammmauer konnte man immer wieder irgendwo ein Rock Wallaby erspähen.
Schlussendlich sind wir dann weiter flussabwärts noch den Riverway Circuit spaziert, wo man auch nochmals Wallabys, aber auch Schildkröten sehen konnte, bevor wir zurück zum Frey Home gekehrt sind.










Day 51 – Townsville Introduction
Nach der ersten Nacht in Townsville, einer kurzen Einkaufstour, einem neuen Haarschnitt bei mir und einer Abkühlung im Pool, wurden wir von Freys an verschiedene Orte in Townsville geführt.
Zuerst ging es zum «The Strand», also der Strand- und Hafengegend hier in Townsville, wo wir Fish and Chips assen. An den Stränden hat es im Meer abgesperrte Bereiche, welche mit Netzen vor Quallen schützen sollen und etwas weiter draussen hat es auch Shark Nets, also Netze, welche verhindern, dass Haie in die Nähe kommen können. Im Strandbereich findet man auch wieder, wie wir es schon an vielen anderen Orten zuvor gesehen hatten, Barbecue-Grills. Das sind einfach flache Metallplatten, welche man per Knopfdruck erhitzen lassen kann und die jeder (meistens) gratis verwenden kann. Ebenfalls an dem Ort steht im Wasser die Skulptur Ocean Siren, welche wohl mal eine Zeit lang je nach Wassertemperatur in unterschiedlichen Farben geleuchtet hatte. Unter Wasser hätte es dann weitere Skulpturen und Gebilde, die das Museum of underwater art bilden.
Als nächstes sind wir der Uferpromenade entlang gefahren und sind dann im Hafenbereich auf der Dachterrasse eines Hotels ein Kaffee nehmen gegangen. Daraufhin sind wir auf dem Weg zum Castle Hill noch bei den YWAM-Standorten (Youth With A Mission) vorbeigefahren. Auf dem rötlichen Castle Hill hatten wir sozusagen den Rundumblick auf ganz Townsville, während der Wind uns fast weggeblasen hat. Die Regenbögen am Himmel kündigten den nahenden Regen an, welcher uns erreichte, als wir unten bei den Jezzine Barracks (alte Militärunterkünfte) noch den Boardwalk spazierten.
Am Abend habe ich noch einen Zopf für das Osterzmorge gebacken.















