Day 8 - Halls Gap
Wie ihr auf der Karte vielleicht erkennen könnt, waren wir bisher im Bundesstaat South Australia unterwegs und Naracoorte liegt ziemlich nahe an dessen Ostgrenze. Auf der heutigen Fahrt nach Halls Gap im Grampians National Park werden wir nun in den Bundesstaat Victoria wechseln und dabei auch noch den Tag um eine halbe Stunde verkürzen, da dieser eine andere Zeitzone hat (wir sind der Schweiz nun 10 Stunden voraus). Übrigens, es ist offenbar verboten, gewisse Früchte und Gemüse mit über die Staatsgrenze zu nehmen und sollte man doch damit erwischt werden, würde das eine Busse zur Folge haben. Allerdinsgs haben wir unterwegs niemanden angetroffen, der das hätte kontrollieren können.
Bevor wir Naracoorte verlassen, machen wir aber noch einen Abstecher zum Naracoorte Caves National Park, wo es mehrere Höhlen hat, welche mehrheitlich geführt besucht werden können. Wir entscheiden uns dann doch, auf eine Führung zu verzichten und gehen nur in die Stick-Tomato Höhle, welche man alleine begehen darf. Wie die Höhle zu diesem Namen gekommen ist, haben wir so führerlos leider nicht herausgefunden.
Die Reise war abgesehen vom Staatenwechsel unspektakulär, allerdings schien alles noch ein bisschen trockener zu sein. Das Grün vom Grampians National Park fiel denn auch schon von weitem auf. Aber auch hier sind die Bachbette oft nur noch Rinnsale oder ganz ausgetrocknet. Kurz vor dem Ziel bekamen wir dann doch noch ein «wildes» Tier auf der Strasse zu sehen, einen australischen Kurzschnabeligel. Nachdem wir unser Bungalow/Studio hier in schöner Umgebung bezogen hatten, machten wir uns mit dem Auto noch zu einem kurzen Trail zu den Silverband Falls auf. Den «Wasserfall» seht ihr auf einem der Fotos 😂
Endlich wieder mal selber kochen! Wir haben es uns mit unseren Tellern auf der Veranda gemütlich gemacht. Bald schon wurden wir erst mal nur von den Magpies (eine Art Elstern) beobachtet, etwas später sassen dann plötzlich auch zwei Kookaburra auf einem Ast direkt oberhalb von unserer Veranda und es kam mir schon etwas komisch vor, wie uns die Vögel beim Essen beobachteten. Plötzlich, ohne Vorwarnung und sekundenschnell stürzte sich der eine Kookaburra zu unserem Tischchen herab und schnappte sich ein von Sybil von ihrem Steak abgeschnittenes Fettstückchen ab ihrem Teller. Es kam dann nochmal zu 1-2 Angriffen, aber dieses Mal waren wir vorbereitet.
Gegen Abend tauchten dann noch Kängaruhs, Kakadus, Sittiche, Papageien und die zuvor genannten Vögel auf und die Geräuschkulisse war wieder immens. Während die einen schon fast Musik machen, hört man von anderen nur ein hässliches Krächzen. Vielleicht können wir Euch mal noch eine Audiodatei davon bereitstellen.














