Day 4 - Flinders Chase National Park

Obwohl der Wetterbericht einen sonnigen Tag voraussagte, sah es heute Morgen erst anders aus. Doch der Wind blies aus der Richtung, wo bereits der blaue Himmel zu sehen war und so verschwanden die Regenwolken bald. Nach dem Zmorge gab es erst mal noch ein paar Sachen hier auf dem Areal zu erledigen. Ausserdem fragten wir einen Angestellten, auf welchen Bäumen hier denn am ehesten ein Koala zu sehen wäre. Er führte uns zu einem Baum nicht weit von der Reception und tatsächlich hing da so ein Tierchen im Tiefschlaf.

Später machten wir uns dann mit dem Auto in den nahegelegenen Flinders Chase National Park auf, wo wir drei nahe beieinander gelegene Sehenswürdigkeiten besuchen wollten.

Zuerst fuhren wir zu den Remarkable Rocks. Ich habe die Infotafeln zu wenig beachtet, um nun erklären zu können, wie die entstanden sind. Es sind einfach spezielle Felsen, welche einladen, allerlei Fotos zu machen.

Danach fuhren wir zum Leuchtturm Cape de Couedic und dem gleich unterhalb liegenden Admirals Arch, einem Felsbogen, durch welchen man wieder Seelöwen beobachten konnte. Vom Holzsteg zum Admirals Arch aus konnten wir auch einen Schwarm Delfine beobachten, welcher zwischen Kangaroo Island und einer kleineren, davor liegenden Insel durchschwammen und immer wieder mal auftauchten. Leider war die Distanz etwas zu gross, um brauchbare Fotos davon zu zeigen.

Die Hitze mit 35° Celsius hatte uns ein wenig zugesetzt und so sind wir dann im Verlauf des Nachmittags zu unserer Unterkunft zurückgekehrt. Bei der Zubereitung des Nachtessens sind wir gerade soweit gekommen, dass wir mit essen beginnen konnten (das Reis entpuppte sich, als in der Mikrowelle zuzubereitende Variante und die 90 Sekunden waren wohl noch nicht ganz um), als der Strom ausfiel. Sybil hatte ein déja-vu von Uganda 😏. Nach vielleicht 20 Minuten war der Strom wieder da und wir konnten auch die zweite Reisportion noch erwärmen. Danach fiel der Strom aber nochmals 3 - 4 mal aus, jedoch jeweils etwas kürzer.