Day 40 - auf nach Emu Park
Auf unseren Fahrten, vor allem bei den letzten paar Reisetagen, sehen wir immer wieder diese Schilder mit dem Text «Road subject to flooding. Indicators show depth», also frei übersetzt, diese Strasse könnte überflutet werden und die Messlatten zeigen an, wie tief. Darauf folgt dann also die Messlatte am tiefsten Punkt. Diese zeigen manchmal bis zu 2 Meter an. Zum Glück waren wir bisher nie davon betroffen.
Nachdem wir vor zwei Tagen bereits eine Stabheuschrecke auf der Veranda hatten, welche einfach wie ein Ästchen aussah, hatten wir heute zum Abschied noch so was Ähnliches zu Besuch, einfach etwas rundlicher und in grün.
Die Unterkunft hier in Emu Park scheint ziemlich neu zu sein, da waren wohl noch nicht viele Gäste drin. Sie ist auch sehr stilvoll eingerichtet. Auch hier haben wir wieder direkten Blick aufs Meer. Emu Park ist aber wohl ein ziemliches Kaff und ausser den Kriegsdenkmalen und einem singenden Schiff gibt es hier nicht viel. Das singende Schiff ist ein Denkmal, welches wohl ein Segel darstellen soll und aufgrund von pfeiffenähnlichen Röhren eben bei Wind singt. Allerdings übertönt das Wind- und Wellengeräusch das Singen mehrheitlich.
Bei den Kriegsdenkmalen geht es zum einen wohl um die Anzac, australische und neuseeländische Truppen, welche im ersten Weltkrieg in der heutigen Türkei gekämpft hatten und grosse Verluste hinnehmen mussten. Es sind aber auch diverse andere militärische Einsätze aufgeführt. Wieso dem ausgerechnet hier in Emu Park gedenkt wird, kann ich aktuell nicht beantworten.

















