Day 38 + 39 - Agnes Water und 1770
Nach einer regenreichen Nacht ging es auch am Sonntagmorgen mit strömendem Regen weiter. Selbst die Wallabys draussen haben sich wohl gefragt, was das soll, zumindest haben sie bei mir mit ihren Blicken diesen Eindruck hinterlassen 😅
Als der Regen etwas nachgelassen hatte, entschieden wir uns, doch mal noch ganz ans Ende der Landzunge am südlichen Ende der Bustard Bay, also an den nördlichsten Punkt von 1770, zu fahren. Wir haben dann aber nicht ganz am Ende parkiert, sondern bei einem Trail, welcher dorthin führt. So haben wir dann auch herausgefunden, woher der Ortsname Seventeen Seventy kommt. Am 24. Mai 1770 ist Captain Cook mit dem Segelschiff Endeavour in der Bustard Bay vor Anker gegangen.
Wir sind dann auf dem Trail zur Spitze 'gewandert', von wo man wieder tolle Ausblicke hatte, und später wieder zurück. Die Sonne zeigte sich und schnell kamen wir bei der feuchtwarmen Luft ins Schwitzen.
Wir hatten die Unterkunft in Agnes erst nur für zwei Nächte gebucht, aber weil es uns mit der tollen Weitsicht und den Tieren ums Haus so gut gefiel, haben wir dann erst auf drei und danach auf vier Nächte verlängert. Apropos Tiere, schon in der einten Nacht fragten wir uns, ob wohl ein Koala aufs Dach gefallen sei, da etwas so polterte. Wir kamen der Ursache aber nicht auf die Spur. Auch heute Abend hat wieder etwas gepoltert, wenn auch deutlich leiser. Als ich einen Blick durch die Glasschiebetüre auf die Veranda warf, klebte da ein etwas grösserer, grasgrüner Frosch an der Scheibe und ein zweiter sass auf der Veranda. Vermutlich werden die jeweils von den Faltern und Mücken, welche wegen dem Licht drinnen an der Scheibe hocken, angezogen.
Am Montagmorgen sind wir gleich nach dem Zmorge an den nahegelegenen Strand gegangen, dies zum einen, weil wir das Meer etwas näher am Höchststand der Flut sehen wollten, zum anderen auch, weil es von unserer Veranda aus morgens immer etwas ruhiger aussieht, also weniger Wellen zu haben scheint. Mit aufkommendem Wind waren die Wellen dann doch wieder recht hoch. Heute hätte ich das erste Mal Lust darauf gehabt, mich mit einem Surfbrett zu versuchen. Wir wollten aber nicht zu lange der Sonne ausgesetzt sein und so habe ich dies vertagt.
Am Abend haben wir uns im lokalen, ostafrikanischen Restaurant Zuba's Soul verpflegt. Sybil fühlte sich fast wie in Uganda.



















