Day 19 - von Vincentia nach Wollongong

«Wollongong»? Wir begegnen immer wieder allerlei speziellen Ortsnamen. Genauer nachgeforscht haben wir diese allerdings bisher nicht. Wir gehen davon aus, dass sie den Ursprung bei den Aborigines haben.

Check-out in Vincentia um 10 Uhr, Check-In in Wollogong um 15 Uhr, aber nur ca. 1.5 Stunden Fahrzeit. Wir lassen uns etwas einfallen, womit wir die Zeit überbrücken können und finden den She-Oak Crossing Walk im Bomaderry Creek Regional Park. Wir finden rasch heraus, dass das wohl nicht gerade der Hotspot für Touristen ist, aber das macht uns nichts. Auch das eher trübe Wetter mit gelegentlichen Regentropfen, kann uns nicht davon abhalten. Es gibt offenbar einen kurzen und einen langen Loop auf der einen Seite vom Bomaderry Creek (Creek = Bach) hin und auf der anderen Seite zurück. Als wir nach kurzer Zeit bereits bei der Brücke vom kurzen Loop angelangt waren, lachten wir noch, nicht wissend, was noch auf uns zukommen wird. Der Weg wurde immer felsiger und an vielen Stellen viel dichter und es ging hoch und runter. Auch heute hatten wir wieder lange Äste dabei, um uns allenfalls gegen Schlangen zu wehren, aber auch um allfällige Spinnennetze vor unseren Köpfen zu entfernen. Auf dem Hinweg trafen wir genau einen anderen Menschen. Der lag da mit seiner Kamera mit riesigem Teleobjektiv auf dem Boden und fotografierte eine Eule. Auch wir konnten ein paar Schnappschüsse von ihr machen. Auch auf dem Rückweg trafen wir nochmals eine andere Person. Schlussendlich waren wir froh, als wir endlich wieder zurück waren.

In Wollongong angekommen finden wir unsere Unterkunft in einem älteren Wohnblock, eingekesselt zwischen zwei modernen Wohnblöcken. Wir sehen zwar vom Balkönchen aus direkt auf den Strand, aber die Wohnung entspricht schon nicht ganz unseren Vorstellungen.

Wir spazieren noch ein wenig am Strand entlang, wo man diverse Surfer beobachten kann. Nach all den Hai-Attacken der letzten Zeit ist man selber aber nicht versucht, dies auch mal auszuprobieren. Die Sicht ist hier immer etwas trüb und man ist sich manchmal nicht sicher, ob die Feuchtigkeit von den hohen Wellen an Land getragen wird, oder ob es doch wieder ein bisschen regnet.